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Eoliennes Offshore

Claude Turmes ist ein Klimaschützer der ersten Stunde.

Er war bereits vor seiner Zeit im Europaparlament beim “Mouvement écologique” als Energieexperte tätig. Klimaschutz, Energiesicherheit und erneuerbare Energien sind auch in Brüssel sein Steckenpferd geblieben: Im Jahre 2002 hat er sich als Berichterstatter der Direktive zur Liberalisierung des Europäischen Strommarktes in der europäischen Energiepolitik einen Namen gemacht. In der vergangenen Legislaturperiode war er Berichterstatter zur Energieliberalisierungsdirektive

Anfang 2008 wurde er zum Berichterstatter der Richtlinie zur Förderung erneuerbarer Energien, des Herzstücks der EU-Klimastrategie, bestimmt. Klima-, Umwelt- und Energiepolitik sind die Schwerpunktthemen des Europabüros von déi gréng, das in Brüssel drei feste Mitarbeiter zählt.

"Energiepolitik ist nur auf den ersten Blick Nebensache. Was auf den ersten Blick trocken und technisch erscheint, hat konkrete Auswirkungen in vielen Bereichen wie der Umwelt- Sozial- und Friedenspolitik. Energiepolitik bestimmt auch im Wesentlichen, wie zukunftsfähig unsere Wirtschaft und wie sozial unsere Gesellschaft ist", sagt Claude Turmes.

Der Luxemburger Grüne in Brüssel beschäftigt sich mit Fragen der friedlichen globalen Rohstoffversorgung, der Öko-Innovation in Handwerk und Industrie, einem fairen europäischen Energiemarkt, der die Abzocke der großen Energieunternehmen verhindert und kleine Länder wie Luxemburg schützt sowie der Förderung erneuerbarer Energien und verbrauchsarmer Autos. Auch die Finanzpolitik gehört mittlerweile zu seinem Arbeitsfeld: Zusammen mit der EU-Kommission hat er einen Fonds zur Förderung von weltweiten Klimaschutzmassnahmen initiiert, der in Luxemburg angesiedelt ist und den Finanzplatz um ein neues Geschäftsfeld bereichert.  

Claude TurmesNeben der Energiepolitik bearbeitet Claude Turmes auch die Transport-, die Sozial-, die Verbraucherschutz- und Tierschutzpolitik. Auch mit den sozial- und umweltpolitischen Fragen der Lissabon-Strategie, der Förderung des fairen Welthandels und der sozialen Verantwortung der Unternehmen beschäftigt sich der Europaabgeordnete von déi gréng. 

Ein zentrales Thema ist für ihn auch die Übermacht der Industrielobbys. Er setzt sich im Europaparlament seit Jahren für eine strengere Kontrolle der Interessengruppen der Industrie ein: "Verschiedene dieser Interessengruppen behindern eigentlich die Innovation und gefährden mit ihren Methoden die europäische Demokratie", meint Claude Turmes.

Der Kontakt zu Luxemburg ist wichtig.

Bei seiner politischen Arbeit steht Claude Turmes täglich in Verbindung mit der Fraktion von Déi Gréng in Luxemburg: In regelmäßigen gemeinsamen Sitzungen zwischen der Fraktion und dem Europaabgeordneten werden Dossiers gemeinsam bearbeitet und diskutiert.

Zudem lädt er regelmäßig Besucher nach Brüssel oder Strassburg ein, wobei besondere Bedeutung auf Schulklassen gelegt wird und steht mit den Luxemburger Organisationen im Bereich der Umweltschutz- Sozial- und Verbraucherschutzpolitik in engem Kontakt.  Die Transparenz und Bürgernähe der Europapolitik sind ihm ein Anliegen.

Er hat beispielsweise mit den Luxemburger Nichtregierungsorganisationen wie Mouvement écologique, Greenpeace, Caritas, ASTM und Asti konkrete Vorschläge ausgearbeitet, wie diese besser in die Europapolitik der Regierung eingebunden werden können. er fordert die Regierung auf, in einem Memorandum festzulegen, welche konkreten Rechte im Bereich Information und Mitbestimmung Bürgerinnen und Bürgern und Nichtregierungsorganisationen bei der Luxemburger Europapolitik zustehen.

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