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12.07.2010 Kein weiter wie bisher Der LSAP-Präsident meint, die Regierung dürfe nicht in “ideologischen Austeritätseifer” verfallen und auf Teufel komm raus sparen. Prinzipiell stimmt das schon, denn man kann sich auch totsparen, sprich die Konjunktur abwürgen, oder aber kurzfristig bei den Sozialtransfers sparen und dafür auf längere Sicht für den angerichteten Scherbenhaufen aufkommen müssen. ![]() Auteur : Christian Kmiotek |
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05.07.2010 Sparen. Wozu ? Die Ausgaben aller europäischen Länder schrumpfen, weil eiserne Haushaltsdisziplin und Sparen angesagt sind. Auch Luxemburg macht da keine Ausnahme, obwohl die Wirtschaft sich erholt und wir meilenweit entfernt von den schlechten Bewertungen der anderen Länder liegen. Warum soll Luxemburg sparen? Nur um irgendwelche budgetären Kriterien zu erfüllen, wo doch eine voluntaristische Ausgabenpolitik die Wirtschaft stimulieren würde? ![]() Auteur : Christian Kmiotek |
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28.06.2010 Luxemburger Arbeitsplätze sind kompetitiv Es vergeht fast kein Tag, ohne dass eine Studie veröffentlicht wird, nach der die Luxemburger Wirtschaft nicht mehr kompetitiv sei. Dabei wird meist auf die Arbeitskosten verwiesen. Und für die Wirtschaftskreise besteht die einzige Lösung darin, die Löhne real zu senken, sei es durch die Abschaffung des Index oder die Senkung der Lohnnebenkosten. ![]() Auteur : Christian Kmiotek |
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20.06.2010 Wer die Zeche zahlt Die unternehmerfreundliche Postille “paperjam” veröffentlicht in ihrer Juninummer eine Gegenüberstellung der Maßnahmen, die die öffentlichen Finanzen in Gleichgewicht bringen sollen. Nicht alle Regierungsvorhaben wurden beziffert, es stellt sich dennoch heraus, dass in den zwei nächsten Jahren die Haushalte fast 250 Millionen Euro zur Budgetsanierung beitragen sollen, die Unternehmen jedoch weniger als 40 Millionen. ![]() Auteur : Christian Kmiotek |
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14.06.2010 Primat der Politik wiederherstellen Wenn nachts in Brüssel die Finanzminister einer der weltweit größten Wirtschaftsmächte ein Rettungspaket für Euro-Staaten verhandeln und gleichzeitig nach der Uhr schielen, weil in Asien die Märkte gleich öffnen werden, dann läuft alles falsch. Denn das heißt, dass die Märkte das Sagen haben und nicht mehr die Politik. ![]() Auteur : Christian Kmiotek |
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07.06.2010 Unding “sozialer” Index Der Ausdruck “sozialer Index” ist ein Unwort, weil unter dem Mäntelchen “sozial” in Wahrheit Sozial-Abbau betrieben wird. Aber auch inhaltlich ist ein Deckeln der Indextranche auf den doppelten Mindestlohn mehr ungerecht als sozial. Sicher, das Brot wird für jeden gleich teurer und so scheint es vordergründig logisch, wenn der Bauarbeiter und der Richter die gleiche Kompensation für die gleiche Teuerung erhalten. Doch damit wird der Index zu etwas umfunktioniert, das er nicht ist. ![]() Auteur : Christian Kmiotek |
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01.06.2010 Wie die luxemburgische Regierung und die EU wirtschaftliche Interessen über die Gesundheit der Bevölkerung setzen. Im Jahre 2008 startete die Vereinigung der Luxlait Milchproduzenten, mit finanzieller Unterstützung des „Ministère de l‘Agriculture, de la Viticulture et du Développement rural“ und der Europäischen Union im Rahmen der europäischen Verordnungen 3/2008 und 501/2008, eine breit angelegte Werbekampagne für die „wohltuende Wirkung frischer Milch für alle Altersgruppen.“ ![]() Auteur : Jeff Mannes |
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10.05.2010 Ade Familienpolitik per Gießkanne Wenig politisches Gespür oder schlimmer noch, keinen Bezug zur Realität, hatten jene Minister, die den Kahlschlag verschiedener sozialer Leistungen propagierten. Es stimmt zwar, dass für Familien, die über ein sattes Einkommen verfügen, Kindergeld und Schulgeld nicht viel mehr als ein Trinkgeld ausmachen. Allerdings gibt es hierzulande Zehntausende Geringverdiener, die ohne diese staatlichen Zuwendungen nicht über die Runden kommen. ![]() Auteur : Christian Kmiotek |
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30.04.2010 Schlagkräftiger Staat Die Finanzkrise hat es zuletzt augenscheinlich gemacht : ohne den Staat ist die Wirtschaft entfesselt und zieht uns alle in den Strudel ihrer egoistischen liberalen Exzesse. Alle Bürger – besonders die sozial schwächeren – brauchen einen Staat, der für Interessenausgleich, Infrastrukturen und finanzielle Umverteilung der gemeinsamen Reichtümer sorgt. ![]() Auteur : Christian Kmiotek |
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23.04.2010 Die Renten sind noch zu retten: jetzt! Falls unser Rentensystem nach den aktuellen Regeln weitergeführt wird, werden wir es innerhalb der nächsten 30 Jahre an die Wand gefahren haben. Denn unsere heutige Rentengesetzgebung ist alles andere als nachhaltig und gleicht eher einem Madoffschen Pyramidensystem. ![]() Auteur : Christian Kmiotek |
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