Soziale Stabilität ist Garant für Produktivität

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Economie et Finances Emploi et Travail
Auteurs : 
déi gréng
Soziale Stabilität ist Garant für Produktivität

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Die gestern veröffentlichte Bilanz 2008 des ‚Observatoire de la compétitivité‘ nährt erneut die Diskussionen um die Produktivität und die Arbeitskosten in Luxemburg und verstärkt den Druck auf die automatische Gehälteranpassungen an die Inflation.

Luxemburg, den 29. September 2009

 

Die gestern veröffentlichte Bilanz 2008 des ‚Observatoire de la compétitivité‘ nährt erneut die Diskussionen um die Produktivität und die Arbeitskosten in Luxemburg und verstärkt den Druck auf die automatische Gehälteranpassungen an die Inflation.

Für ‚déi gréng‘ greift diese einseitige Schlussfolgerung jedoch zu kurz, da das Resultat nicht allein auf die Parameter Produktivität und Arbeitskosten zurückzuführen ist, sondern ebenfalls andere Bereiche erheblichen Nachholbedarf aufweisen. Vor allem langfristige Parameter sind es, die Luxemburg wenig interessant erscheinen lassen, darunter vor allem Ausbildung (Platz 24 von 27) und Umwelt (Platz 22). Dabei gelten gerade diese Bereiche als wichtige Standortfaktoren für zukunftsfähiges Wirtschaften.

„Wir lehnen eine einseitige Diskussion um Wettbewerbsfähigkeit in Luxemburg auf Kosten von sozialen Standards strikt ab“ so François Bausch, Fraktionschef von ‚déi gréng‘. „Bei den Indikatoren im Bereich Umwelt stehen alle Signale auf Rot, um Bereich Ausbildung sind seit 2000 kaum Fortschritte erzielt worden. Um die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern, ist eine breitere Diskussion um die Attraktivität des Standorts Luxemburg dringend nötig.“

‚déi gréng‘ halten darüberhinaus an einem Indikatorensystem für nachhaltige Entwicklung fest, das die Grundbedürfnisse der Menschen besser berücksichtigt.

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