Nationales Glyphosat-Phase-Out

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Agriculture, Ecologie et environnement

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Wir sind einem europäischen Verbot diesmal sehr nahe gekommen, doch leider hat sich die mächtige Agrarlobby um Monsanto erneut durchgesetzt. Konsequenterweise sollten wir jetzt die nötigen Schritte unternehmen, um das gefährliche Pestizid in Luxemburg schnellst möglichst zu verbieten.

Nachdem der Vertreter des deutschen Landwirtschaftsministeriums entgegen der vorherigen Abstimmung zwischen dem deutschen Agrarminister Christian Schmidt und der deutschen Bundesumweltministerin Barbara Hendricks dem Druck der Lobbyisten in Brüssel nicht mehr standhalten konnte  und auch von der Juncker-Kommission kein Widerstand zu erwarten war, wurde die Zulassung von Glyphosat nun doch um weitere fünf Jahre verlängert. Es ist ein schwarzer Tag für EU, Umwelt, Landwirte und Verbraucher. Immerhin hatten sich zuvor das Europaparlament, sowie eine europäische Bürgerinitiative klar gegen die Glyphosat-Zulassung positioniert.

Nun besteht für die einzelnen Mitgliedstaaten noch die Möglichkeit, das gefährliche Pestizid zumindest auf nationaler Ebene zu verbieten, wie es jetzt unter anderem auch in Frankreich angedacht wird. 

„Wir sind einem europäischen Verbot diesmal sehr nahe gekommen, doch leider hat sich die mächtige Agrarlobby um Monsanto erneut durchgesetzt. Konsequenterweise sollten wir jetzt die nötigen Schritte unternehmen, um das gefährliche Pestizid in Luxemburg schnellst möglichst zu verbieten“, erklärt Parteipräsident Christian Kmiotek.

„In diesem Sinne möchten wir hiermit an die Regierung appellieren, ein Glyphosat-Verbot und eine nationale Phase-Out-Strategie in den geplanten nationalen Pestizidplan zu integrieren“, ergänzt Parteipräsidentin Françoise Folmer.

Pressemitteilung

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