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Das Öl-Desaster im Golf von Mexiko ist eine der schlimmsten Umweltkatastrophen der Menschheitsgeschichte und noch längst nicht überwunden. Die Langzeitfolgen für Flora und Fauna, aber auch für die betroffenen Menschen in der Region sind verheerend.
Das Öl-Desaster im Golf von Mexiko ist eine der schlimmsten Umweltkatastrophen der Menschheitsgeschichte und noch längst nicht überwunden. Die Langzeitfolgen für Flora und Fauna, aber auch für die betroffenen Menschen in der Region sind verheerend.
Die Kombination einer profitorientierten Wirtschaft, einer sich zuspitzenden Ressourcenknappheit und eines rasant zunehmenden Energiehungers führt dazu, dass das Risiko bei der Erdölschöpfung stetig zunimmt. In diesem Rahmen ist die BP-Öl-Katastrophe lediglich eine logische Konsequenz. „Der Unfall mitsamt seiner tragischen Folgen war nur eine Frage der Zeit und des Ortes. Es hätte auch vor Europas Küste passieren können!“ erklärt Gina Arvai.
Schuld an der Katastrophe ist nicht allein BP, sondern auch die Politiker, die weltweit für die viel zu laschen Rahmenbedingungen der Erdölförderung verantwortlich sind, und bis heute keine konsequenten Maßnahmen ergriffen haben, um den Durst nach Erdöl zu reduzieren.
Luxemburg ist das am Öl-abhängigste Land der gesamten OECD! Wir haben den höchsten BIP in der OECD und gleichzeitig mit Abstand die höchsten CO2 Emissionen pro Kopf. Im Jahr 2007 produzierte jeder Luxemburger im Durchschnitt 22,5 Tonnen CO2, dies bei einem OECD-Durchschnittswert von 11 Tonnen (Quelle: OECD).
Wenn es bei diesem einen Unfall im Golf von Mexiko bleiben soll, und wenn wir aus dieser Tragödie lernen wollen, dann gibt es nur einen einzigen Ausweg: „Es genügt nicht, sich über die Verschmutzung und das Schicksal der Tiere zu empören! Vielmehr müssen wir unsere Abhängigkeit vom Öl drastisch und so schnell wie möglich reduzieren! Dazu wollen wir die luxemburgische Regierung nachdrücklich auffordern!“ so Philippe Schockweiler.
Für déi jonk gréng:
Gina Arvai Philippe Schockweiler
Sprecherin Sprecher
www.jonkgreng.lu
