Arbeitslosigkeit: déi gréng fordern Orientierungsdebatte im Parlament

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Emploi et Travail

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Die CSV-LSAP Regierung bekommt das Arbeitslosenproblem nicht in den Griff. Die kürzlich vom Arbeitsminister vorgestellten Zahlen zur Arbeitslosigkeit zeigen deutlich, dass sich die Situation weiter verschärft; dies obwohl die negative Entwicklung durch den neuen international standardisierten Berechnungsmodus abgeschwächt wird.

"Die steigende Zahl der Arbeitssuchenden steht in krassem Widerspruch zu den 10.000 Arbeitsplätzen, die im vergangenen Jahr geschaffen wurden. Das zentrale Problem besteht weiterhin darin, dass die Bereiche der schulischen Orientierung, des Bildungsangebotes und der Arbeitsvermittlung kaum bis gar nicht miteinander vernetzt sind", so Viviane Loschetter.

Minister Schmit hat besondere Maßnahmen angekündigt, um junge Arbeitslose und Senioren besser und vor allem schneller in den Arbeitsmarkt zu integrieren. déi gréng begrüßen diese Aussagen, warnen aber gleichzeitig davor, den Weg der CIE- und CAE-Arbeitsverträge weiter auszubauen: "Sozialabbau als Mittel zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit ist inakzeptabel. Für alle Arbeitnehmer muss das gleiche Recht gelten. Die in den letzten Jahren durch Minister Schmit verursachte Zersplitterung der Arbeitnehmerschaft in eine Zweiklassengesellschaft sowie die von Minister Frieden in den Raum gestellte Abschaffung des Mindestlohns stellen eine ernste Gefahr für den sozialen Frieden dar." so Viviane Loschetter.

In diesem Zusammenhang beantragen déi gréng eine Orientierungsdebatte im Parlament, um über langfristige Strategien und eine grenzüberschreitende vernetze Arbeitspolitik zu beraten.

Débat d'orientation