„Mehr Frauen an die Spitze“

Catégories : 
Actualité
Thèmes : 
Emploi et Travail, Femmes, Société
Auteurs : 
Loschetter Viviane, Tanson Sam

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Im Rahmen des Weltfrauentags 2013, fordern déi gréng effektive Gleichheit im Erwerbsleben für Frauen und Männer, gemischte Führungsstile, eine gerechte Arbeitskultur für Frauen und Männer, schnelle Aufstiegschancen für Frauen und eine Quote für Frauen in Leitungspositionen.

Obwohl Mädchen und Frauen in Schule und Uni bessere Ergebnisse erzielen als Jungen und Männer und öfter über einen Hochschulabschluss verfügen, haben sie es auf dem Arbeitsmarkt schwerer und ihr Anteil in Führungspositionen, vor allem in Vorständen und Aufsichtsräten, bleibt nahezu unverändert gering. 

Ausgebildete Mädchen und Frauen finden heute selbstbewusst ihren Platz in Beruf und im öffentlichen Leben. „Dennoch stellen wir im Wirtschafts- und Arbeitslebendem weiblichen Geschlecht gegenüber immer wiederDiskriminierungen fest, sei es in öffentlichen Verwaltungen und Institutionen oder in privatwirtschaftlichen Unternehmen“, erklärt Viviane Loschetter, Abgeordnete von déi gréng. Familienarbeit ist zudem meist von traditionellen Geschlechterrollen geprägt. Frauen haben dadurch nicht die gleichen Möglichkeiten, ihre Lebensvorstellungen zu verwirklichen. „Das ist nicht nur ungerecht sondern auch wirtschaftlich unproduktiv“, betont Viviane Loschetter, die zur Zeit als Berichterstatterin an der Orientierungsdebatte „Une meilleure représentation équilibrée des femmes et des hommes au sein de conseils d'administration d'établissements publics et des institutions du monde économique, culturel, social et sportif“ arbeitet.

déi gréng fordern effektive Gleichheit im Erwerbsleben für Frauen und Männer, Väter und Mütter, eine frauen- und familienfreundliche Arbeitskultur mit flexiblen Arbeitszeiten und flächendeckenden kostenfreien Kinderbetreuungssstrukturen.

 „Frauen sind in verantwortungstragenden Positionen unterrepräsentiert. Wir brauchen gemischte Führungsstile und eine gerechte Arbeitskultur für Frauen und Männer in allen Bereichen“, erläutert Sam Tanson, Partei-Präsidentin von déi gréng. Studien zeigen, dass sich Geschlechtervielfalt auszahlt und es einen positiven Zusammenhang zwischen Frauen in Führungspositionen und wirtschaftlichem Erfolg gibt. Wir fordern schnelle Aufstiegschancen für Frauen und eine Quote für Frauen in Leitungspositionen“, so Sam Tanson.

Der Weg hin zu einer geschlechtergerechten Gesellschaft ist noch lang, das Arbeitsprogramm umfangreich. déi gréng und der Genderrat machen sich in diesem Sinne stark für eine Gleichstellung zwischen Frau und Mann und fordern Rahmenbedingungen, die jeder Bürgerin und jedem Bürger eine selbstbestimmte Teilhabe in allen Lebensbereichen ermöglicht.

„Die Gleichstellung von Frauen und Männern ist für uns eine zentrale Gerechtigkeitsfrage“ erklären, Gina Arvai und Françoise Folmer vom Genderrat von déi gréng bei einem Pressebriefing vor dem Lycée Robert-Schuman Luxemburg, wo im Anschluss Flugzettel ‚Fraen sinn top, si mussen erop‘ an die zukünftige Generation verteilt wurden.

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